Die Klangraumerweiterung, für die zukunftsträchtige Gestaltung unserer Musik.

Einleitung

Klangraumerweiterung bzw. die Herstellung von Klangräumen wird auch durch den Einsatz von Klangfarben (als kompositorisches Material), ermöglicht. Es geht um fiktive Räume also um „vorgestellte Räume“. Um unterschiedliche klangräumliche Wirkungen, die bedingt dadurch erzielt werden. Dabei ist von größter Wichtigkeit die Aufrechterhaltung der Klangidentität.

Grundlegendes zur „Klangraumerweiterung“

Raum ist ein Bestandteil jeder Musik und die „natürliche“ Erweiterung eines Musikinstruments. Beeinflusst die Erlebniseindrücke des tatsächlichen Klangs. Aber nicht nur wegen der unterschiedlichen Aufstellung einzelner Instrumente im Raum. Sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen akustischen Präsenz. Das heißt, einzelne Instrumente treten mehr hervor als andere.

Das geschieht aufgrund ihres Klangspektrums. Hinzu kommt die akustisch bzw. . Das bedeutet, vom Komponisten als wichtig angesehene Objekte werden so instrumentiert, dass sie durch die Instrumentenwahl, Lautstärke, Register usw. hervortreten sollen.

Man kann diese Möglichkeiten, um die Musik gestalten zu können, rückhaltlos anwenden, dass buchstäblich nichts mehr geht. Mit anderen Worten bedeutet dass den Verzicht auf Neues. Sie versagen sich dem menschlichen Hang nach Abwechslung.

Doch Vorstellungen und Anschauungen in der Musik, sowie Mittel zur praktischen Umsetzung (Veränderung des Instrumentariums), unterliegen historischem Wandel. Und in diesem Wandel werden Ordnungen, Systeme und Abgrenzungen, von Menschen erdacht, Klangräume „erschaffen“ und durch die verwendeten Klangmitteln hörbar gemacht.

Fazit zur „Klangraumerweiterung“

Demnach ist „musikalische Identität“ die nicht parallel auf gleicher Höhe mit der Zeit „erklingt“, dazu verurteilt in der Enge des Klangraums isoliert und langfristig zerstört zu werden. Anderseits läuft die Klangraumerweiterung Gefahr eine sinnleere Hülse zu werden.

Eben darin besteht die Herausforderung der Klangraumerweiterung. Den Klangraum vom Heavy Metal zu erweitern ohne dabei den Kern der Klangidentität anzutasten. Grundvoraussetzung für den „symphonischen Heavy Metal“. Und durch die Möglichkeiten des Klassischen Orchesters erreichbar. Mit der Zielsetzung unsere Musik zukunftsträchtig Gestalten zu können.

Letztendlich ist dies die wichtigste Aufgabe die wir zu lösen haben. Und diese setzt eines Voraus und zwar die Aufgeschlossenheit gegenüber dem Neuen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.